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Archive for Juni 2015

Durch das Auftreten des kleinen Beutenkäfers in Italien hat unser Vetrenärwesen reagiert. Bei der jährlichen Monitoringuntersuchung wird nun auch nach dem kleinen Beutenkäfer gesucht werden. Hierfür wird für 2 Tage eine Falle in die Beute verbracht. Die gefangenen Maden, Larven, Käfer, etc werden falls vorhanden tiefgefrohren und dann durch das Veterinäramt zwecks Artbestimmung zum Labor gesendet. Der BSV wird sich das Honiglager, das Beutenlager, die Rähmchenschränke und die Verarbeitungsräume ansehen und untersuchen müssen.

Die Verteilung der Faulbrutproben/Futterkranzproben auf die Landkreise im Faulbrutmonitoring hat sich zu Ungunsten der Stadt Suhl verändert. Die Anzahl der Probennahmen zum Faulbrutmonitoring werden in Zukunft nach der Anzahl der im Landkreis gemeldeten Imker und Bienenvölker berechnet. Dadurch kommt Suhl nur noch auf eine Anzahl von 6 Faulbrutproben/Futterkranzproben. In Suhl wird eine einzige Probe zur Artbestimmung des kleinen Beutenkäfers genommen.

Bisher konnten wir in Abstimmung mit dem Veterinäramt bis zu 20 Futterkranzproben nehmen und auch den angrenzenden Landkreisen einige Proben aus dem Suhler Kontingent überlassen, was auch unseren Vereinsmitgliedern aus diesen Landkreisen zugute kam.

Leider wird dieses in Zukunft nicht mehr möglich sein.

Jeder, der mit seinen Bienen die Stadtgrenze oder die Landkreisgrenze verlässt, also auch um zum Zwecke der Begattung mit den Begattungsvölkern zur Belegstelle (zB. nach Oberhof) zu fahren, muss eine Handelsuntersuchung (Futterkranzprobe) in Auftrag geben.

Das sind meine neuesten Informationen von unserem Veterinär.

Jochem

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11.6.2015 – Heute haben Arnd und Jochem die Medikamente beim Veterinäramt abgeholt. Ab dem Abend des 12.6.2015 sind diese bei Axel. Er ist für die Ausgabe zuständig.

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Dieses ist eine Abschrift aus dem Thüringer Imker. Diese Allgemeinverfügung des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz (TLV) gilt für ganz Thüringen.

Der Vorstand des Imkervereins Suhl und Umgebung e.V.

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Vollzug der Bienenseuchen-Verordnung (BienSeuchV)

Das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz(TLV) erlässt folgende Allgemeinverfügung

1. Für alle im Freistaat Thüringen gehaltenen Bienenvölker wird für das Jahr 2015 eine Behandlung gegen Varroamilben angeordnet.

2. Die Behandlung hat spätestens am 30. Juli jeden Jahres als Sommerbehandlung, im August/September als Nachsommerbehandlung zu beginnen und ist in der brutfreien Zeit als Winterbehandlung (November) fortzuführen.

3. Für die Behandlung dürfen ausschließlich dafür zugelassene Arzneimittel eingesetzt werden. Bei der Anwendung der Mittel haben sich die Bienenhalter nach den Angaben der Arzneimittelhersteller zu richten. Die Behandlung ist im Bestandsbuch zu dokumentieren.

4. Diese Allgemeinverfügung ergeht unter dem Vorbehalt des Widerrufes.

5. Die Allgemeinverfügung wird an dem auf die öffentliche Bekanntmachung folgenden Tag wirksam. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2015 außer Kraft.

6. Diese Verfügung ergeht kostenfrei. Bad Langensalza, den 06.05.2015 Detlef Wendt Präsident

Hinweise

Bienenstöcke, die der Resistenzzucht dienen, werden auf Antrag vom Behandlungsgebot gegen Varroose freigestellt. Der Antrag ist in schriftlicher Form unter Beifügung einer Begründung an das jeweils örtlich zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt zu richten.

Bei Fragen zur sachgerechten Durchführung der Behandlung wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt.

Ein Widerspruch gegen diese Allgemeinverfügung hat gemäß § 37 Satz 1 Nr. 2 Gesetz zur Vorbeugung vor und Bekämpfung von Tierseuchen (Tiergesundheitsgesetz) keine aufschiebende Wirkung. Dies bedeutet, dass die verfügten Maßnahmen trotz eines eventuell erhobenen Widerspruchs durchzuführen sind.

Die Mittel zur Behandlung der Varoose können über die Thüringer Tierseuchenkasse im Rahmen eines entsprechenden Beihilfeprogramms bestellt werden, die Auslieferung erfolgt über die jeweiligen zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der Landkreise und kreisfreien Städte, da die Abgabe von Tierarzneimitteln an eine Apotheke gebunden ist (Apothekenpflicht, § 43 Gesetzüber den Verkehr mit Arzneimitteln —Arzneimittelgesetz).

Die gesamte Allgemeinverfügung einschließlich Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung liegt ab sofort im Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz, Abteilung 2, Tennstedter Straße 8/9 in 99947 Bad Langensalza zur Einsichtnahme aus.

Landesamtfür VerbraucherschutzBad Langensalza, 06.05.2015 Az.: 22.3a.2590.240 ThürStAnzNr. 22/2015 S. 989

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In einem Bienenstand in Schleusingen ist am 2. Juni 2015 der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt worden. Das berichtet  die Zeitung „Freies Wort“.

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